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Medienfonds

Wollten Sie schon immer mal einen Film drehen oder in einem mitspielen um groß rauszukommen, oder wenigstens ein wenig Geld damit zu verdienen? Da die Chance hierfür sehr gering ist, zumindest für diejenigen die Ihr Geld momentan noch anders erwirtschaften müssen, gibt es dennoch eine Möglichkeit sich an einem Filmprojekt zu beteiligen.

Haben Sie schon mal etwas von Medienonds gehört? Hierbei zahlen viele, viele Anleger einen kleinen Betrag in einen großen Topf und aus diesem werden dann die verschiedensten Filmprojekte finanziert. Je nach Erfolg- und Einspielergebnis werden dann die erwirtschafteten Gewinne, von der Fondverwaltung an die Anleger anteilmäßig verteilt. Medienfonds waren bis 2005 auch eine gute Möglichkeit Steuern durch Verlustzuweisungen zu sparen was Ende desselben Jahres dann aber durch Gesetzesänderungen aufgehoben wurde. Trotz allem sind Medienfonds aber eine gute, alternative Kapitalanlage und ermöglichen Ihnen gleichzeitig die Teilnahme am Filmgeschäft.

Discounterzertifikate als einfache Geldanlage

Die Ansprüche, die an eine Geldanlage gestellt werden, haben sich einem grundlegenden Wandel unterzogen. Galten vor der Finanzkrise die Rendite als entscheidender Faktor, achten die meisten Anleger seit der Eskalation auf Sicherheit und einfache Strukturen. Durch die neuen Anforderungen konnten viele Anlagen überraschend an Beliebtheit gewinnen. Ein echter Klassiker der vergleichsweise einfachen Kapitalanlagen sind die Discounterzertifikate. In der Bundesrepublik Deutschland stehen sie als Anlagemöglichkeit bereits seit 15 Jahren zur Verfügung. Das erste Zertifikat dieser Art wurde am 3. August 1995 verkauft. Der damalige Wert lag bei 21,11 DM. Zum Laufzeitende, das auf den 1. Oktober 1996 datiert werden musste, hatte es einen Wert von 24 DM. Bis heute werden die Discounterzertifikate in Deutschland durch HSBC Trinkhaus angeboten. Dieses Unternehmen war auch die Entwicklung der Anlage verantwortlich und feiert die Idee bis heute mit Stolz. Dabei gab es ein ähnliches Produkt bereits in der Schweiz. Doch abgesehen von der Entwicklung und den Diskussionen um den eigentlichen Begründer gelten die Discounterzertifikate noch heute als überaus beliebt.

So versprechen sie dem Anleger eine steuerlich einfache Handhabung und auch das System, das hinter dieser Anlage steckt, ist denkbar einfach. Immerhin erwirbt man die Discounterzertifikate nicht nur den eigentlichen Börsenwert. Für den Kauf ist ausschließlich der Basiswert des Papieres zuständig. Dieser liegt unter dem Börsenwert. Aufgrund geringeren Kaufpreises sollen die Ausgaben geringer gehalten und die Sicherheit erhöht werden. Wenn ein Anleger Discounterzertifikate zum Preis von 35 Euro kauft und diese zum Laufzeitende einen Börsenwert von 45 Euro haben, macht er einen Gewinn von 10 Euro. Der Gewinn des klassischen Aktionärs ist jedoch geringer, denn er kauft die Zertifikate zum Börsenwert. Doch auch wenn das System der Discounterzertifikate denkbar einfach ist auf den ersten Blick lukrativ erscheint, sollte bedacht werden, dass auch diese Anlage mit Risiken verbunden ist. Dabei beziehen sich die Risiken in erster Linie auf den möglichen Wertverlust der Papiere.