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EU möchte Besicherung von Darlehen durch Immobilien erschweren

Bisher können Immobilien zur Besicherung von Darlehen herangezogen werden. Dies soll sich nun ändern. Laut Medienberichten möchte die EU-Kommission diese Möglichkeit erschweren. Demnach könnten Immobilien in Zukunft nicht annähernd so einfach für die Besicherung von Darlehen zur Hand genommen werden. Zugleich würde durch die EU die Privilegierung von Immobilien kippen. Durch die EU würde insbesondere die in der Bundesrepublik Deutschland geltende Sonderregelung kippen. Zudem möchte die Kommission europaweit einheitliche Regeln für die Bankenaufsicht entwickeln. Bisher gilt in Deutschland die Sonderregelung, dass Darlehensnehmer nur die Hälfte des üblichen Eigenkapitals aufweisen müssen, wenn sie ihre Immobilie zur Besicherung des Darlehens einsetzen. Michel Barnier möchte dieses Privileg nun kippen oder es zumindest mit sehr strengen Auflagen versehen. Infolge der neuen Regelung könnte es dazu komme, dass die Kredite für Darlehensnehmer kostenintensiver werden. Letztlich würde die Verteuerung von Darlehen vor allem den deutschen Mittelstand belasten.

Auch der Zentrale Kreditausschuss, ZKA, schloss sich der Kritik an und beschrieb die Pläne der EU-Kommission als unverhältnismäßig und nicht gerechtfertigt. Nach Angaben des ZKA hatten Darlehen dieser Art zum Jahresende 2009 ein Gesamtvolumen von rund 250 Milliarden Euro. Fakt ist jedoch, dass die Pläne der EU erneut für deutliche Änderungen bei den Darlehen in Deutschland führen könnten. Bisher können verschiede Kredite mit Immobilien besichert werden. Diese Variante war vor allem für Kreditgeber sehr attraktiv, da durch die Immobilien eine hohe Sicherheit geschaffen wurde. Letztlich waren sie aber auch für potenzielle Kreditnehmer eine Lösung, die gern in Anspruch genommen wurde. Gerade dann, wenn das vorhandene Eigenkapital für die Aufnahme eines Kredites nicht ausreichend gewesen war, war die Besicherung durch eine Immobilie oft die einzige Möglichkeit, um eine Finanzierung zu kommen. Die Besicherung von Darlehen von Immobilien ist derzeit sowohl bei Krediten möglich, die an Privatpersonen vergeben werden als auch bei denen die Unternehmen in Anspruch nehmen.

Vergleiche bei Immobilienfinanzierungen lohnen sich

Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchte, muss nicht selten den Weg zur Bank auf sich nehmen. Nur wenige Familien können beim Hauskauf oder dem Bau einer Immobilie auf ausreichend Erspartes zurückgreifen. Der Markt mit den Immobilienfinanzierungen boomt in Deutschland schon seit Jahren. Immerhin erweisen sich Darlehen dieser Art für die Banken als Kreditgeber als sehr profitabel. Durch die Eintragung der Grundschuld sind die Immobilienfinanzierungen so sicher wie kein anderer Kredit. Heute bieten zahlreiche Banken Darlehen an, die für den Bau oder den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung genutzt werden können. Unterschiede auf dem Markt lassen sich in vielerlei Hinsicht erkennen. Bevor sich Familien für ein Darlehensangebot entscheiden, sollten sie grundsätzlich einen Vergleich anstellen. Entscheidet man sich zu schnell für eine Immobilienfinanzierung einer Bank, kann der Kostenaufwand, der mit dem Darlehen einhergeht, ins Unermessliche steigen.

Beim Kreditvergleich sollten sich Kunden jedoch nicht ausschließlich an der Höhe des Zinssatzes orientieren. Die Zinssätze, die von den Banken angeboten werden, werden an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Dadurch steigen sie in der Regel. Die Kriterien, die dabei berücksichtigt werden, sind sehr unterschiedlich. Viele Banken orientieren sich an der Bonität des Kunden. Andere legen hingegen auf die Darlehenssumme und die Laufzeit wert. Eine Immobilienfinanzierung wird außerdem mit einer Zinsbindung ausgestattet. Diese kann sehr unterschiedlich sind. Überwiegend umfasst sie jedoch ein Zeitfenster von 10 bis 15 Jahren. Während dieser Zeit müssen Kreditnehmer nicht mit Zinserhöhungen rechnen. Allerdings können sie auch nicht von sinkenden Zinssätzen profitieren. Ist die Zinsbindung abgelaufen, müssen die Konditionen mit der Bank neu ausgehandelt werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium beim Vergleich ist der Tilgungssatz. Dieser sollte bei einer Immobilienfinanzierung nie zu gering sein. Der finanzielle Mehraufwand eines Kredites erhöht sich, wenn der Tilgungssatz zu gering ist. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass dieser mindestens 1 Prozent beträgt.

Deutsche Immobilien sind meist Oldtimer

In der Bundesrepublik Deutschland finden sich überwiegend Immobilien, die den Oldtimern zugesprochen werden müssen. Nach aktuellen Angaben sind rund drei Viertel aller Zwei- und Einfamilienhäuser, die in Deutschland zu finden sind, älter als 30 Jahre. Das Alter einer Immobilie wird für viele Hausbesitzer nicht nur zum großen, sondern vor allem zum kostenintensiven Problem. Immerhin kommen mit dem Alter die Leiden an den Immobilien. Zahlreiche Erneuerungen, Sanierungen und Reparaturen sind erforderlich. Dadurch geraden natürlich viele Besitzer unter Zugzwang. Möchten sie das eigene Heim erhalten, müssen sie sich den anfallenden Arbeiten stellen. Experten rechnen derzeit damit, dass die meisten Immobilienbesitzer für die kommenden Jahre umfangreiche Modernisierungsarbeiten planen. Rund zwei Millionen Eigenheimbesitzer sollen nach Aussagen der Schwäbisch Hall über eine grundlegende Modernisierung der eigenen vier Wände nachdenken. Doch mit einigen Arbeiten ist bei den Oldtimern oft nicht getan. Bevor man mit diesen Arbeiten beginnt, sollten Immobilienbesitzer genauestens planen. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die energetische und nicht zuletzt auch bauliche Analyse. Diese sollte grundsätzlich von Experten durchgeführt werden, da sich Immobilienbesitzer nur dann auf der sicheren Seite fühlen können.

Analysen dieser Art werden zum Beispiel von Architekten und Ingenieuren mit entsprechenden Qualifikationen durchgeführt. Möchte man umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an der eigenen Immobilie durchführen, sollte man diese mit einer energetischen Optimierung verbinden. Dadurch lässt sich die Energieeffizienz erhöhen und dauerhaft können Einsparungen bei den Kosten erreicht werden. Durch energetische Optimierungsarbeiten lassen sich zum Beispiel die Heizkosten minimieren, die ein Haushalt bewältigen muss. Doch dabei kommt es nicht nur auf die Erneuerung eines Heizkessels an. Im Abstand von 15 bis 20 Jahren sollte ebenso der Außenputz erneuert werden. Durch diesen kann man die Modernisierungen mit einer Wärmedämmung verbinden. Heute muss bei einer umfangreichen Wärmedämmung bei einem Einfamilienhaus mit rund 18000 Euro gerechnet werden. Nach einem Zeitraum von 25 Jahren dürften sich diese Kosten jedoch amortisiert haben.

Immobilienanlagen sollten gründlich geprüft werden

Aktien gelten in diesen Tagen wieder als überaus unsicheres Pflaster. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Verbraucher bei der Kapitalanlage für entsprechende Alternativen. Bei Finanzberatern stehen in diesen Tagen insbesondere die Immobilienanlagen hoch im Kurs und so werden diese zahlreichen Privatanlegern ans Herz gelegt. Doch auch bei diesen ist nicht alles Gold was glänzt und so sollten sich Verbraucher die Entscheidung mehr als einmal durch den Kopf gehen lassen. Immerhin ändert die Kapitalanlage durch Immobilien nicht selten im Desaster. Dabei haben sich gerade einzelne Lügen auf dem Markt etablieren können. Viele Finanzberater verweisen bei Kundengesprächen darauf, dass sich eine vermietete Immobilie von selbst finanziert. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn sie deutlich unter dem eigentlichen Wert verkauft wird und gerade das kommt sehr selten vor. Zudem sind Immobilien, die als Kapitalanlage dienen sollen, mit zahlreichen Risiken verbunden. Diese sollten selbstredend bei der Entscheidung nicht außer Acht gelassen werden. Die Preise für Immobilien sind insbesondere dann sehr hoch, wenn Banken, Vertriebsorganisationen und verschiedene Bauträger eng zusammenarbeiten. Durch diese Kooperation wird der immobilienpreis erheblich in die Höhe getrieben.

Viele Anleger geraten durch unüberlegte Immobilienkäufe in die Schuldenspirale, denn meist handelt es sich bei diesen ausschließlich um ein Verlustgeschäft. Meist stellt der Wiederverkauf des Objekts jedoch keine wirkliche Alternative dar, denn auch dann muss mit einem deutlichen Minusgeschäft gerechnet werden. Grundsätzlich gilt für Investoren, dass sie nur dann eine Immobilie kaufen sollten, wenn sie deren Wert eigenständig ermittelt haben. Ist dies nicht der Fall, müssen sie damit rechnen, dass der Wert des Objekts geringer ist als angegeben wird. Wertermittlungen werden durch verschiedene Sachverständige angeboten. Sie kosten einige hundert Euro, sorgen beim Anleger aber auch für zusätzliche Sicherheit. Alle Kosten, die durch ein solches Gutachten entstehen, können Anleger steuerlich geltend machen, sodass sie keinesfalls eine Fehlinvestition sind.